Gedicht der Woche


Pfingsten

Nach all den Tagen
des Leids, das sie bedrückte,
des Zweifels, der alles in Frage stellte,
der Angst, die sie gefangen hielt,
der Trauer, die lähmte,

erinnerten sie sich
an die Geschichten,
die er ihnen erzählte;
wie er auf Menschen zuging,
ihnen zuhörte und sie verstand;
wie er Hoffnungslose ermutigte,
zu sein, wie sie zutiefst sind;
wie er von seinem Reich erzählte
und seinem Vater, der allen vergibt.

Sie schauten einander an,
dachten an seine Worte,
merkten, wie die Angst wich,
eine ungeheure Kraft sie erfüllte
und sie nichts mehr zurückhielt.

Begeistert von dem,
was sie mit ihm erlebt hatten,
gingen sie hinaus,
erzählten auf Strassen und Plätzen,
was der Gekreuzigte ihnen bedeutete.

Und sie waren erstaunt,
wie leicht es ihnen fiel,
wie die Leute stehen blieben,
ihnen aufmerksam zuhörten
und alle sie verstanden.


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