Gedicht der Woche


Jesuanisch leben

Ein gutes Gespräch war ihm wichtiger
als eine aufgeräumte Wohnung
und perfekte Bewirtung.

Er sah in Frauen,
die wegen ihres Lebenswandels verachtet waren,
Menschen, die sich nach Liebe sehnen.

Er sprach mit Männern,
die sich zu Unrecht bereichert hatten,
und liess sie erleben, was wirklich zählt.

Es war ihm wichtig,
dass alle zur Gemeinschaft gehörten,
und er bemühte sich um Verirrte.

Er forderte die Gesetzeshüter auf,
zu sich selbst ehrlich zu sein,
bevor sie andere verurteilen.

Er wehrte sich gegen die Scheinheiligen,
die sich ihrer Taten brüsteten,
letztlich aber lieblos und hart waren.

Er wollte,
dass alle haben, was sie brauchen,
und zeigte, was Barmherzigkeit ist.

Er sah die Menschen in Not,
nahm liebevoll Anteil
und heilte durch sein Dasein.

Er schaffte eine Atmosphäre,
in der Menschen wagten zu sein,
wie sie letztlich sind.

Er gründete keine Kirche,
sagte aber mehr als einmal:
Geht hin und tut desgleichen!


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